Barockes Behagen mit Atem und Tasten

Ein Kammermusikprogramm für Oboe und Cembalo

Werke von

Gaspard Le Roux (1660-1707)
Jean Philippe Rameau (1683-1764)
Giuseppe Sammartini (1696-1750)
Georg Philipp Telemann (1681-1767)
Johann Sebastian Bach (1685-1750)

Virtuosen auf mehr als einem Instrument gab es im Barock häufig in Personalunion: Der
Italiener Giuseppe Sammartini brachte es mit der barocken Oboe sogar zu einem
Lexikoneintrag als „zweifellos größten Oboisten, den die Welt je gesehen hat“. Gleichzeitig
war er aber auch ein gefeierter Blockflötist, der sich halsbrecherische Sonaten auf den eigenen
Leib schrieb.


Johanna Sebastian Bach wurde als Kind im Spiel auf der Violine, der Orgel und dem
Cembalo ausgebildet, und sein Landsmann, der musikalische Tausendsassa Georg Philipp

Telemann beherrschte sogar mehr als zehn verschiedene Instrumente.

 

Dagegen beschränkten sich ihre beiden französischen Komponistenkollegen Gaspard le Roux und Jean Philippe Rameau auf das wohl am meisten barocke Instrument, das Cembalo, und schufen raffiniert aquarellierte Klangwelten. Zusammen ergeben die Werke ein Tableau barocker nationaler Stilvielfalt, das auf Nachbauten originaler Instrumente dargeboten wird.

©2017 Christopher Berensen